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Sächsische Unternehmen werben in Russland um Auslands­geschäft

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Sächsi­sche Unter­nehmen wollen in Russland auf der Indus­trie­messe Metal­loo­bra­botka Kontakte knüpfen - trotz beste­hender Sanktionen. Wie die Wirtschafts­för­de­rung Sachsen (WFS) am Freitag mitteilte, präsen­tieren sich vom 15. Mai an 14 Unter­nehmen und Forschungs­ein­rich­tungen an einem Gemein­schafts­stand in Moskau. „Dass der russi­sche Markt nicht abgeschrieben ist, zeigt nicht nur die konstante Zahl an sächsi­schen Ausstel­lern“, erklärte WFS-Geschäfts­führer Peter Nothnagel. Mit der Auma Drives GmbH aus Coswig sowie der SPL Spindel und Präzi­si­ons­lager GmbH aus Döbeln seien auch zwei Russland-Neulinge dabei.Das Russland-Geschäft spielt laut WFS vor allem für sächsi­sche Maschinen- und Anlagen­bauer eine Rolle. Zahlreiche Unter­nehmen suchten daher trotz Sanktionen nach mögli­chen Auswegen. So lockten etwa Vergüns­ti­gungen für Firmen, die in Russland eine Produk­ti­ons­stätte aufbauen. Denn Russland will weniger impor­tieren und mehr vor Ort produ­zieren. Es sei aller­dings nicht so leicht für private Unter­nehmer, eine Finan­zie­rung für ihre Vorhaben zu bekommen hieß es.Die Export nach Russland sind seit Jahren rückläufig. 2016 wurden aus Sachsen Waren im Wert von rund 664 Millionen Euro nach Russland gelie­fert. 2015 waren es noch 936 Millionen Euro. (DPA)