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Sächsische Wasserschutzpolizei zieht Bilanz

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Leipzig (dpa/sn) - Die sächsi­sche Wasser­schutz­po­lizei hat im vergan­genen Jahr fast 2.000 Ordnungs­wid­rig­keiten und Straf­taten auf den Gewäs­sern des Freistaates regis­triert. Dabei sei im Vergleich zum Vorjahr kein signi­fi­kanter Anstieg feststellbar gewesen, teilte die Polizei auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Leipzig mit. Unter den gut 1.800 festge­stellten Ordnungs­wid­rig­keiten seien fast 1.000 Verstöße gegen das Schiff­fahrts­recht gewesen. Dazu gehören unter anderem techni­sche Mängel oder fehlende Ausrüs­tungen. Zu den 135 angezeigten Straf­taten gehörten unter anderem Fischwil­derei oder Diebstahl. Neben den Verstößen gegen das Schiff­fahrts­recht bearbei­teten die Beamten der Wasser­schutz­po­lizei auch Verstöße gegen das Umwelt- und das Straßen­ver­kehrs­recht. Bei den Straf­taten wurden den Angaben zufolge auch Hausfrie­dens­bruch oder auch Belei­di­gungen verfolgt. Hinzu kamen Fahrten unter Alkohol. „Trotz der etwa zu Himmel­fahrt jährlich sehr hohen Einsatz­maß­nahmen der Wasser­schutz­po­lizei auf den Gewäs­sern wird es wohl immer zu Feststel­lungen von Trunken­heits­fahrten kommen, zumal die Zahl der Wasser­sportler insbe­son­dere auf den Landes­ge­wäs­sern rasant wächst“, erklärte der Sprecher des Präsi­diums der Bereit­schafts­po­lizei, Stefan Walther. Nach seinen Angaben fahren die Beamten der Wasser­schutz­po­lizei nicht nur auf der Elbe Streife. Zuneh­mend seien sie auch in Gebieten wie dem Lausitzer Seenland und dem Leipziger Neuse­en­land mit Strei­fen­wagen und trans­por­ta­blen Booten unter­wegs. Zum Zustän­dig­keits­be­reich der Behörde gehören darüber hinaus auch Häfen, Werft­an­lagen sowie die Gewäs­ser­ufer.