Sächsischer Handel ist gut für die Umwelt
In der Corona-Krise sind auch in Sachsen Geschäfte und Gaststätten geschlossen. Der „Bund für Umwelt- und Naturschutz Sachsen“ (BUND) ruft dazu auf, gerade kleine Geschäfte und Gastronomie im Freistaat zu unterstützen. Die Naturschützer wollen, dass nicht nur große Online-Händler profitieren. Denn die aufwändigen Lieferungen würden viel Verkehr, Lärm und Abgase verursachen.
Der sächsische BUND-Chef Felix Ekardt meint, besser sei es regionale Strukturen zu stärken. Der Buchhändler um die Ecke z.B. bringe Lesestoff mit dem Lastenrad. Und manche Schuhhändler würden die Größen ihrer Kunden kennen und könnten ebenfalls trotz geschlossenem Laden ausliefern. Auch der Einkauf auf dem Wochenmarkt unterstütze die lokale Wirtschaft.
Und bei sächsischen Restaurants könne man sich sein Essen abholen. Eine weitere Möglichkeit, die Gewerbetreibenden zu unterstützen, sei der Kauf von Gutscheinen, die dann später eingelöst werden. All das fördere ein ökologisch vorteilhaftes Sachsen der kurzen Wege.