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Sächsisches Baugewerbe verzeichnet Umsatzplus

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Auch weil viele Wohnungen gebaut werden, hat die Konjunktur in der Bauin­dus­trie in Sachsen im vergan­genen Jahr deutlich angezogen. „Das Bauge­schehen war in allen Quartalen 2016 durch robustes Wachstum gekenn­zeichnet“, sagte der Haupt­ge­schäfts­führer des Bauin­dus­trie­ver­bandes Sachsen/Sachsen-Anhalt, Robert Momberg, am Mittwoch in Leipzig.Bis November habe der Gesamt­um­satz bei 6,1 Milli­arden Euro gelegen - ein Plus von 7,5 Prozent vergli­chen mit 2015 zum gleichen Zeitpunkt. Die Zahl der Mitar­beiter im Bauhaupt­ge­werbe sei dabei um 1,8 Prozent gestiegen. Der Verband vertritt etwa 160 Mitglieds­un­ter­nehmen mit rund 11 000 Beschäf­tigten.Vor allem der Wohnungsbau habe mit 14,5 Prozent kräftig zugelegt und den Öffent­li­chen Bau (plus 5,9 Prozent) und den Wirtschaftsbau (plus 5 Prozent) noch übertroffen, hieß es. Der Straßenbau hingegen verharrte nahezu auf Vorjah­res­ni­veau (plus 0,3 Prozent). Zwar habe die Baunach­frage im Jahres­ver­lauf nachge­lassen. Der Verband gehe jedoch nach Umfragen auch 2017 von einer stabilen Konjunktur aus und rechne mit einem ähnli­chen Umsatz­er­gebnis wie 2016. Dabei seien die Hochbau-Unter­nehmen optimis­ti­scher die Tiefbauer. (dpa)