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Sandsäcke müssen weg - Helfer in Leipzig gesucht

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Die Berufs­feu­er­wehr in Leipzig sucht derzeit dringend nach helfenden Händen für die Besei­ti­gung von Sandsä­cken an den Deichen. Allein am Damm an der Brücken­straße wurden während des Hochwas­sers vor zwei Wochen mehrere zehntau­send Sandsäcke ausge­teilt. Laut Feuer­wehr­mann Wolf-Eckart Neumann wird es noch Tage dauern bis alle geräumt sind. Freiwil­lige können sich bei der Feuer­wehr melden. Das Helfer­te­lefon in Leipzig: 0341 – 1239720Unter­dessen ein neuer Vorschlag der SPD: Die Landtags­frak­tion hat einen Entschä­di­gungs­fonds „Umsied­lung“ ins Gespräch gebracht. Er ist für Hochwas­ser­opfer gedacht, die nicht mehr in ihre Häuser zurück­kehren wollen. SPD-Frakti­ons­chef Dulig möchte außerdem, dass auch geschä­digte Verbände, Vereine und Religi­ons­ge­mein­schaften Geld aus dem Fluthil­fe­fonds von Bund und Ländern erhalten. Die Sozial­de­mo­kraten sprachen sich heute auch für eine flächen­de­ckende Pflicht­ver­si­che­rung gegen Elemen­tar­schäden aus. Bund und Länder haben heute in Potsdam beraten, wie der milli­ar­den­schwere Fonds für die Flutopfer genau aussehen soll. Ein konkretes Ergebnis zur Ausge­stal­tung gab es aber nicht. Weitere Gespräche mit dem Bund seien nötig, sagte Bayerns Finanz­mi­nister Söder nach dem Treffen. Die angekün­digten Finanz­hilfen für die Hochwas­ser­opfer würden aber weiter ausbe­zahlt, hieß es.