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SC DHfK gibt Sieg gegen Hannover aus der Hand

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Die Handballer vom SC DHfK Leipzig haben im vorletzten Bundes­liga-Heimspiel der Saison gegen die TSV Hannover-Burgdorf einen sicher geglaubten Sieg noch aus der Hand gegeben. Die Mannschaft von Trainer Chris­tian Prokop büßte in den letzten zweiein­halb Minuten eine Vier-Tore-Führung ein und trennte sich von den Nieder­sachsen 29:29-Unent­schieden. Bester Werfer war Philipp Weber mit elf Treffern. Der Russe Sergej Shedik steuerte fünf Tore bei. Für Hannover erzielten Torge Johannsen und Sven-Sören Chris­to­phersen jeweils sechs Treffer.Mit einem starken Hüter Jens Vortmann als Rückhalt legte der SC DHfK einen glänzenden Start hin, führte nach vier Minuten mit 4:0. Aber die Gäste ließen sich nicht abschüt­teln, glichen beim 6:6 (12.) erstmals aus. Aber die Leipziger blieben die bessere Mannschaft, führten bis zur Pause meist mit zwei oder drei Toren. Im zweiten Abschnitt blieb es spannend.Als sich Leipzig von 26:25 (52.) auf 29:25 (58.) absetzte und in dieser Phase der Hanno­ve­raner Erik Schmidt die Rote Karte sah, stand die Halle in Erwar­tung des achten Heimsieges Kopf. Aber im Endspurt erzielte die TSV in doppelter Überzahl - Alen Milosevic sah ebenfalls Rot, Peter Strosack musste für zwei Minuten auf die Bank - noch vier Tore. Allein drei davon fielen in den letzten 41 Sekunden. (dpa)