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SC DHfK Leipzig scheitert im Pokal-Achtelfinale

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Nach der schwachen Punktausbeute in der Liga ist der SC DHfK Leipzig auch im DHB-Pokal ausgeschieden. Im Achtelfinale ließ Favorit THW Kiel den Sachsen am Mittwochabend beim 31:23 (15:8) vor 6731 Zuschauern keine Chance. Die Messestädter mussten ohne die Außenspieler Patrick Wiesmach (Knieprobleme) und Raul Santos (grippaler Infekt) anreisen. Das erwies sich als zu schwere Hypothek für eine Überraschung beim Tabellendritten der Handball-Bundesliga.Bereits nach gut 20 Minuten war die Partie vorentschieden. Zwar kämpften sich die Grün-Weißen zu Beginn noch ins Spiel, glichen angeführt vom formstarken Franz Semper und dem verbesserten Philipp Weber nach Zwei-Tore-Rückständen zum 4:4 (8.) aus. Doch im Anschluss an das 6:8 (13.) scheiterte Leipzig fünfmal in Serie am blendend aufgelegten Nationaltorwart Andreas Wolff, so dass die Norddeutschen binnen knapp acht Minuten auf 6:11 davonzogen.Zur Pause sprachen die Werte eine eindeutige Sprache: Während die Gäste-Torhüter zusammen auf vier Paraden kamen, hatte Wolff allein schon 13 Würfe des Gegners abgewehrt. Die Angriffsquote der Leipziger betrug bei acht Toren von 26 Versuchen indiskutable 30,8 Prozent. Immerhin konnte die DHfK in der zweiten Hälfte dank Semper (sieben Treffer) und Weber (acht Tore) eine noch höhere Niederlage abwenden. Positiv bleibt sonst nur, dass sich das Team von Chefcoach-Rückkehrer André Haber fortan komplett auf den drohenden Abstiegskampf in der Liga konzentrieren kann.