SC DHfK schrammt an Überraschung gegen Meister Flensburg vorbei
Die Bundesliga-Handballer des SC DHfK Leipzig haben trotz einer kämpferisch starken Leistung eine Überraschung verpasst und mit 20:21 (11:9) gegen den deutschen Meister SG Flensburg-Handewitt verloren. Die Messestädter hielten am Sonntag zum dritten Mal in dieser Saison mit einem Spitzenteam mit, bleiben aber zum achten Mal in Serie sieglos und stecken als 16. weiter im Tabellenkeller. Das Team von André Haber vergab durch sechs technische Fehler in der Schlussphase den möglichen Erfolg gegen den als einziges Team der Liga noch verlustpunktfreien Tabellenführer. Philipp Webers letzten Wurf blockte die SG-Abwehr, so stand am Ende Leipzigs achte Niederlage zu Buche.Vor 4109 Zuschauern schlugen die Hausherren trotz eines schnellen 1:4-Rückstandes (7.) mit starken 14 Minuten zurück. Die Abwehr um Bastian Roscheck stand ausgezeichnet, zwang die Gäste zu vielen Würfen aus schwierigen Lagen. Vorne zeigten sich vor allem die formstarken Weber (9 Tore) und Franz Semper (7) treffsicher, Leipzig führte 9:4 (21.). Doch noch vor der Pause schlossen die Norddeutschen bei einem 3:0-Lauf auf 8:10 (28.) auf.Auch nach der Pause leistete sich die DHfK einige Fehlwürfe, die SG konnte die Partie ab dem 11:11 (34.) immer wieder ausgleichen. Das Spiel wurde zerfahrener, nach fast fünf torlosen Minuten beider Teams gelang den Leipzigern die Zwei-Tore-Führung zum 17:15 (49.). Doch einerseits bekam Torwart Milos Putera keine Hände mehr an den Ball, andererseits drehte Flensburg durch die Leipziger Fehler das Spiel. Linksaußen Magnus Jondal brachte den Spitzenreiter nach toller Kombination mit dem 20:19 (53.) erstmals seit der Anfangsphase in Führung, per Tempogegenstoß folgte das 21:19 (55.). Trotz langem Schlussangriff schafften die Sachsen den Ausgleich nicht mehr.