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SC DHfK verliert in Wetzlar

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Leipzigs Bundesliga-Handballer vom SC DHfK haben die Nervenschlacht bei der HSG Wetzlar mit 22:23 (10:12) verloren. Vor 4421 Zuschauern in der Rittal Arena wurden sie am Sonntag zudem in der Schlussphase von fragwürdigen Schiedsrichter-Entscheidungen benachteiligt, nachdem sie im Rückraum ihre Durchschlagskraft vermissen ließen. „Das kommentiere ich nicht, wenn ich was zu sagen habe, mache ich das unter sechs Augen. Fakt ist, dass wir das Spiel mit einem Tor verloren haben. Ich bin sauer, dass wir nicht auf allen Positionen eine gute Quote gespielt haben“, sagte Haber, der in Patrick Wiesmach (3/3) und Maximilian Jahnke (2/2) seine besten Werfer hatte.Damit setzte der SC DHfK seinen Negativlauf in fremden Hallen fort. Auch im neunten Spiel bleiben sie auswärts sieglos und damit Schlusslicht in der Auswärtstabelle. Nach ausgeglichenem Start sorgte Torwart Milos Putera mit zwei Paraden dafür, dass sich Leipzig mit 6:4 (12.) einen ersten kleinen Vorsprung sichern konnte. Bei einer ganz schwachen Angriffsleistung gelangen in den restlichen 18 Minuten der ersten Halbzeit aber nur noch vier Tore. Die Hessen nutzten das zur 12:10-Pausenführung. Auch den Start in den zweiten Durchgang verschliefen die Gäste. Wetzlar baute den Abstand binnen zwei Minuten auf 14:10 aus. Der größte Aufreger folgte kurz darauf, als HSG-Siebenmeterschütze Maximilian Holst DHfK-Torhüter Putera einen Strafwurf aus drei bis vier Metern ins Gesicht schoss und dafür berechtigt die Rote Karte sah. Putera blieb benommen liegen. Obwohl sich die Sachsen aufrafften und viermal auf ein Tor herankämpften, verloren sie am Ende wieder. Einmal mehr konnten die fehlenden Treffer der Leistungsträger Franz Semper und Philipp Weber (beide nur zwei Tore) vom restlichen Team nicht aufgefangen werden.