SC DHfK verliert Ostderby
Die Handballer des SC DHfK haben das Ostderby in der Bundesliga verloren. Gegen den SC Magdeburg zog man am Ende 24:25 den Kürzeren. Bester Leipziger Werfer vor 7213 Zuschauern war Philipp Weber mit neun Treffern.
In einer von zahlreichen Fehlern geprägten ersten Hälfte konnte sich zunächst kein Team einen Vorsprung herausarbeiten. Magdeburg drehte eine frühe Leipziger Führung (5:4/8.), vergab danach aber einige Gelegenheiten, den Abstand zu vergrößern.
Erst eine mehrminütige Magdeburger Torflaute nutzte Leipzig, um das Spiel zu drehen und auf drei Treffer davonzuziehen (8:11/24.). Auch der Start in die zweite Halbzeit dominierten die Gastgeber. Man zog auf vier Tore davon (11:15/34.). Es sah so aus, als könne die DHfK frühzeitig für eine Überraschung sorgen. Im Tor erwischte René Villadsen einen guten Start in den zweiten Durchgang, der Angriff agierte nochmals variabler. Der Lohn war ein Fünf-Tore-Polster nach zwei Dritteln der Spielzeit (18:13). Magdeburg kämpfte sich jedoch zurück und erarbeitete sich den Ausgleich (19:19/48.). In der nun völlig offenen Partie hatte letztlich der SCM das bessere Ende für sich.
Der dänische Nationalspieler Michael Damgaard verwandelte in der letzten Sekunde einen Freiwurf zum ersten Magdeburger Sieg nach drei Niederlagen in Serie. Für Leipzig war es hingegen die 13. Niederlage in dieser Spielzeit, sie gehen mit fünf sieglosen Partien nacheinander in die Winterpause. Die Mannschaft steht auf Platz 15 in der Tabelle.