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scharfe Kritik an Lokführerstreik

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Noch rollen die Züge im Perso­nen­ver­kehr - ab zwei Uhr in der Nacht sind die Lokführer aber aufge­rufen ihre Arbeit nieder­zu­legen. Gegen den erneuten Ausstand wächst die Kritik. Im Radio­Leipzig Inter­view sagte der ehema­lige GDL-Chef, Manfred Schell, der neunte Streik ist nicht zu recht­fer­tigen. Beide Parteien pochten auf ihr Recht - ein Kompro­miss sei daher nicht absehbar. Es könnte nicht sein, das der Macht­kampf zwischen den Streit­par­teien auf dem Rücken der Reisenden weiter ausge­tragen werde. Zudem kriti­sierte Schell den Streik­zeit­punkt. Er sagte, ähnlich wie Oktober beim Tag der Deutschen Einheit, ist es daneben am Pfingst­wo­chen­ende zu streiken, wenn viele Menschen auf Famili­en­be­such oder Urlaubs­reisen sind.