Schau zur Friedlichen Revolution bleibt vorerst im ehemaligen Stasi-Kinosaal
Nachdem am Donnerstag Oberbürgermeister Burkhard Jung über die Beilegung des Streit um die Nutzung des ehemaligen Stasi-Kinosaals an der runden Ecke informierte, legt die Stadt nun einen konkreten Fahrplan vor. Demnach darf das Bürgerkomitee seine Schau zur Friedlichen Revolution vorerst weiterzeigen, bis das Stadtbüro in der Katharinenstraße frei wird. Das soll vermutlich im ersten Quartal 2017 sein. Dann soll ein Teil der Schau dort hin umziehen. Zugleich soll die gesamte Runde Ecke zu einem Gedenkort weiterentwickelt werden. Das Schulmuseum muss sich für seine geplante Schau zu "Muslimen in Deutschland" einen neuen Ort suchen. Laut Vertrag sollten sich Schulmuseum und Bürgerkomitee den Kinosaal eigentlich teilen. Tatsächlich ist dort seit sieben Jahren die Sonderausstellung.