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Schlimmer geht immer: Neuer Baustellen-Ärger in Leipzig

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Baustelle, Sperrung, nächste Baustelle: Die etlichen aktuellen Straßen- und Gleisbauarbeiten strapazieren die Nerven vieler Leipziger. Doch schlimmer geht immer ...

„Diese Maßnahme bringt das Fass zum Überlaufen“ 

Eine neue Baustelle ab Juni bringe das Fass nun zum Überlaufen, kritisiert die CDU. Ab dann soll nämlich auch noch der Verkehr auf der Wolfgang-Heinze-Straße wegen des Ausbaus einer neuen Bushaltestelle eingeschränkt werden. Damit werde eine Zufahrt zur Karl-Liebknecht- und August-Bebel-Straße praktisch unmöglich und der Leipziger Süden vom Rest der Stadt abgeschnitten, so Stadtrat Karsten Albrecht. Er wirft dem (Mobilitäts- und) Tiefbauamt „planloses Agieren“ vor.

Susann Dux, Stadtbezirksbeirätin im Leipziger Süden erklärt dazu: „Die Ausbauarbeiten zur Bushaltestelle könnten nach Fertigstellung der Wundtstraßenbrücke erfolgen.“ Der Ausbau des ÖPNV sei begrüßenswert. Doch nicht so „komplett mutwillig und unkoordiniert“. Es scheine fast so, als ob man im Leipziger Rathaus bewusst gegen Autofahrer agiere. Man müsse sich die Frage stellen, ob man ÖPNV, Wirtschaftsverkehr und Rettungsfahrzeuge derart behindern dürfe.

Forderung ans Rathaus

Stadtrat Albrecht fordert deshalb von Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung, seinen Baubürgermeister Thomas Dienberg „schleunigst anzuweisen, ein abgestimmtes und konstruktives Baustellenmanagement vorzulegen.“

 


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Der Leipziger CDU-Stadtrat Karsten Albrecht kritisiert das Baustellenmanagement der Stadtverwaltung scharf: