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Schock zum Ferienbeginn: Bleiben Leipzigs Freibäder ab nächster Woche zu?

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Ärger bei den Leipziger Sportbädern. Weil die Gewerkschaft ver.di für die Mitarbeiter mehr Lohn fordert als die Bädergesellschaft bietet, droht jetzt ausgerechnet zum Ferienbeginn mitten in der Freibad-Saison ein Streik der Bademeister.

Darum geht´s ...

Hintergrund: „Wir sind gerade in der Tarifrunde für die Beschäftigten der Sportbäder Leipzig, hatten jetzt schon mehrere Verhandlungstermine und kommen mit der Arbeitgeberseite nicht zu einer Vereinbarung“, so Gewerkschaftssekretär Frank Franke. Man fordere 9 Prozent mehr Lohn. „Angeboten werden uns zunächst drei Leermonate, also ohne Lohnerhöhung. Dann 3,15 Prozent für einen ersten Erhöhungsschritt und 2,1 für einen zweiten Schritt.“

Wenn man das mit anderen Tarifverträgen vergleiche, würden zwischen 300 und 480 Euro fehlen. „Und das ist eben das, wo wir sagen, dass können wir derzeit nicht akzeptieren“, so der SPD-Stadtrat weiter. Man bereite sich daher darauf vor, die Leipziger Sommerbäder zum Warnstreik aufzurufen - was man eigentlich nicht wolle. Wann genau, wisse man derzeit aber noch nicht. Franke: „Am Montag endet die Friedenspflicht.“

Audio:

ver.di-Gewerkschaftssekretär und Stadtrat Frank Franke erklärt die Gründe für den drohenden Streik in Leipzigs Freibädern aus seiner Sicht: