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Brandanschlag auf Leipziger Autohaus: Drei Verdächtige festgenommen

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In Leipzig-Rückmarsdorf hat es in der Nacht zum Freitag in einem Autohaus gebrannt. Gegen 2 Uhr morgens standen in einem Mercedes-Autohaus an der Schomburgkstraße insgesamt neun Fahrzeuge in Flammen, darunter Autos und Transporter. Zuvor waren Brandsätze aufs Autohaus-Gelände geflogen. Der Sachschaden liegt laut ersten Schätzungen im sechsstelligen Bereich. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung.

Schon vor einigen Wochen hatten mehrere Fahrzeuge in einem Tesla-Autohaus in Leipzig-Neulindenau gebrannt. Deshalb hat jetzt das LKA die Übermittlungen übernommen. „Eine politische Motivation kann nicht ausgeschlossen werden“, sagte uns eine Sprecherin am Freitagvormittag. Der Fall sei ähnlich gelagert wie die Autobrände beim Leipziger Tesla-Autohaus vor gut zwei Wochen. 

Die mutmaßlichen Täter kämen möglicherweise aus dem linken Spektrum. Denn auch Mercedes sei ja eine Marke, die eher bei besser betuchteren Menschen verbreitet sei, heißt es.

UPDATE (13 Uhr): Die Polizei hat drei verdächtige Personen vorläufig festgenommen. Gegen sie sei ein Verfahren wegen vorsätzlicher Brandstiftung eingeleitet worden. Bei dem Brand sei ein Schaden von knapp einer halben Million Euro entstanden. „Ein aufmerksamer Zeuge hatte die Personen im Vorfeld bemerkt und die Polizei gerufen“, so ein LKA-Sprecher. Deshalb habe man sie so schnell schnappen können.

Es werden Zeugen gesucht, die am Freitag gegen 2 Uhr oder in den Nächten davor verdächtige Personen im Bereich des Autohauses an der Schomburgkstraße 4 gesehen haben. Bitte bei der Leipziger Kripo melden: Unter 0341 / 96646666 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle.