Schüler erleben in Uniklinik Leipzig die Sprengkraft von illegalen Böllern
Feuerwerk und laute Knaller gehören zum Silvesterabend für viele einfach dazu. Doch damit einher gehen auch immer wieder schwere Verletzungen - durch Blindgänger, zu kurze Zündschnüre, Querschläger oder illegale Böller.
Jungs zwischen 8 und 15 Jahren Hochrisikogruppe
Insbesondere Jugendliche unterschätzen an Silvester und Neujahr die Gefahren von Böllern und landen dann in der Notaufnahme. Statistisch gesehen gehören Jungs zwischen 8 und 15 Jahren zur Hochrisikogruppe. Die Verletzungen reichen von schweren Verbrennungen bis zu abgerissenen Fingern oder Zehen.
Uniklinik zeigt Sprengkraft von Böllern
Die Uniklinik hat deshalb im Rahmen des „Tag des brandverletzten Kindes“ des Paulinchen Vereins einen Aktionstag veranstaltet. 150 Acht- und Neuntklässlern sollte u.a. von Pryotechnikern gezeigt werden, welche Sprengkraft Böller und illegale Knaller haben. Ziel ist dabei vor allem, auf die Gefahren aufmerksam zu machen. An anderen Stationen demonstrierten Kameraden der Feuerwehr Leipzig, was im Brandfall zu tun ist. Rettungssanitäter zeigten an einer dritten Station, wie schwer verletzten Personen durch Ersthilfe versorgt werden können.
So einen Aktionstag, um auf die Gefahren von Silvesterknallern aufmerksam zu machen, gab es schon mal vor zwei Jahren an der Uniklinik.