Schwunghaften Drogenhandel in Bautzener Asylbewerberheimen getrieben - Syrer zu Haftstrafe verurteilt
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Ein Syrer hat in Bautzen einen schwunghaften Drogenhandel betrieben. Er bekam nun die Quittung. Das Landgericht verurteilte den Asylbewerber zu zwei Jahren und neun Monaten Gefängnis.
Der Syrer fuhr mit dem Fernbus regelmäßig nach Berlin, holte den Stoff und verkaufte ihn auf dem Bautzener Kornmarkt sowie im Spreehotel und in einem Hotel in Niedergurig. Beide Herbergen wurden als Asylunterkünfte genutzt. Der 33-Jährige setzte eineinhalb Kilo Haschisch, 500 Gramm Marihuana und 40 Extasy-Pillen um.
Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Der Verteidiger will in Revision gehen. Er sieht seinen Mandanten zu hart bestraft. Er habe schließlich auch Ross und Reiter genannt. Das sei aber nicht berücksichtigt worden.