Winterfrost! Wildvogelhilfe Leipzig in großer Not
Sie haben ein großes Herz für verletzte Vögel, doch jetzt brauchen sie selbst Hilfe: Die Wildvogelhilfe Leipzig, die jedes Jahr in der Stadt rund 300 verletzte Vögel aufpäppelt, sucht dringend neue Räumlichkeiten!
„Wir haben aktuell nur fünf kleine Pflegestellen, doch alle unbeheizt und das ist bei Frost im Winter für die Versorgung der Tiere ein großes Problem“, sagte uns Karsten Peterlein (47), Leiter der Wildvogelhilfe Leipzig. Denn viele der verletzten Vögel bräuchten natürlich auch Wärme, um schnell wieder fit zu werden.
Aktuell kümmern sich Peterlein und mehrere ehrenamtliche Mitarbeiter unter anderem um einen am Flügel verletzten Kiebitz. „Ein Spaziergänger fand ihn vor Kurzem verletzt im Schnee, die Tiere sind vom Aussterben bedroht.“ Außerdem betreuen sie derzeit mehrere Haussperlinge, Kohlmeisen, eine Rabenkrähe und Amseln, die in der Silvesternacht ein Knalltrauma erlitten hätten oder kürzlich gegen Glasscheiben gekracht seien.
Meist dauere es drei bis vier Wochen, bis man die aufgepäppelten Vögel wieder fliegen lassen könne. Um die Versorgung der vielen verletzten Tiere auch im Winter sicherzustellen, wolle man nun eine etwas größere und richtige Auffangstation schaffen. Peterlein: „Wir suchen einen beheizbaren, etwa 40 Quadratmeter großen Raum zu einer günstigen Miete. Wenn möglich noch mit einem etwa 300 Quadratmeter Grundstück, das ist aber nicht Bedingung.“
Wer etwas passendes hat, kann sich gern direkt bei uns melden (Email: frank.selig@radioleipzig.de), direkt über die Homepage von Wildvogelhilfe Leipzig oder deren gleichnamige Facebook-Seite. Spenden sind bei den Tierfreunden natürlich auch immer willkommen. Nur dadurch können sie letztlich auch wirklich helfen.