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Zwei Train-Surfer springen auf Leipziger S-Bahn

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Ein extrem gefährlicher Trend setzt sich fort: Am Haltepunkt Leipzig-Wahren sind zwei sogenannte Train-Surfer vermummt auf die Kupplung einer S-Bahn gesprungen, um auf dieser in Richtung Halle mitzufahren.

„Tödlicher Trend wird gefeiert“

Laut Bundespolizei sei so etwas lebensgefährlich: Die Oberleitungen können die Surfer auch ohne direkte auch durch sogenannte Stromüberschläge zu schwersten - oft auch tödlichen Verletzungen führen. Auch Hindernisse wie Tunnel oder Querbalken könnten zu schweren oder tödlichen Verletzungen führen. Die Bundespolizei hat gegen die beiden Vermummten ein Strafverfahren eingeleitet. Ihnen drohe ein Bußgeld bis zu 50.000 Euro, heißt es.

„Bereits letzten Monat berichteten wir über den tödlichen Trend des S-Bahn-Surfens, der vor allem in sozialen Netzwerken gefeiert wird“, so ein Sprecher. Ende April seien dabei zwei Jugendliche in Berlin gestorben.