Sechs „gefährliche Orte“ in Leipzig
In Sachsen gibt es 61 sogenannte „gefährliche Orte“. Das geht aus es einer Antwort des Innenministeriums auf eine Parlamentsanfrage hervor.
In Leipzig gibt es insgesamt sechs solcher Orte: Die Eisenbahnstraße und Rabet, der Schwanenteich, Kleiner Willy-Brandt-Platz und Bürgermeister-Müller-Park am Hauptbahnhof, die Fußgängerzone in der Stuttgarter Allee in Grünau und seit April auch Teile der Zweinaundorfer Straße. An den "gefährlichen Orten" darf die Polizei verdachtsunabhängig Ausweise kontrollieren. Zudem werden auch hier in der Stadt Bodycams verwendet, das sind kleine Kameras an der Uniform der Beamten, die den Einsatz mitfilmen. Auch in Dresden kommen Bodycams zu Einsatz. In anderen Städten und Gemeinden allerdings in Abstimmung mit dem Sächsischen Datenschutzbeauftragten nicht.