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Sensibles Spektakel! Viktoria und ihr Husar im Opernhaus

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Im Opernhaus Chemnitz wird’s morgen romantisch, musikalisch mit ganz großem Gefühlskino! Die Operette Viktoria und ihr Husar feiert Premiere. Um 19.30 Uhr hebt sich der Vorhang für eine Liebesgeschichte, die es in sich hat.

Herz oder Pflicht?

Eine Frau, zwei Männer – und eine Vergangenheit, die plötzlich wieder da ist. Viktoria, mit dem amerikanischen Gesandten in Japan verheiratet, trifft auf ihren einstigen Verlobten Stefan Koltay, der sich nach Jahren russischer Kriegsgefangenschaft zurück ins Leben kämpft. Mitten in einer Welt voller politischer Spannungen ringt sie um ihre Zukunft: Soll sie gehen – oder bleiben? Vergessen – oder erinnern?

Julia Hübner inszenierte

Für die Chemnitzer Neuproduktion zeichnet Regisseurin Julia Hübner verantwortlich. Die Inszenierung übernimmt Julia Hübner, Götz-Friedrich-Preisträgerin, die bereits an bedeutenden Häusern wie der Staatsoper Hannover und dem Deutschen Nationaltheater Weimar gearbeitet hat. Sie weiß genau, wie Operette heute funktionieren kann – mit Gefühl, Tempo und einem feinen Gespür für Zwischentöne.

Ohrwürmer, Glanzlichter, Tanzvergnügen

Die Musik stammt von Paul Abraham – und die hat es in sich! Lieder wie Meine Mama war aus Yokohama oder Reich mir zum Abschied noch einmal die Hände wurden schon in den 1930er Jahren zu Evergreens. Jetzt feiern sie in Chemnitz ein Comeback – mit Chor, Solisten und schwungvollen Tanznummern von Mariana Souza.

Hinter den Kulissen: Ein starkes Kreativteam

  • Musikalische Leitung: Lutz de Veer
  • Inszenierung: Julia Hübner
  • Choreografie: Mariana Souza
  • Bühne: Simon Lesemann
  • Video: Kati Hilmer
  • Kostüme: Dinah Ehm
  • Chorleitung: Stefan Bilz
  • Dramaturgie: Johannes Frohnsdorf & Friederike Pank

Das Ensemble: Starke Stimmen, große Rollen

Tea Trifkovic übernimmt die Rolle der Viktoria, als ältere Viktoria steht Sylvia Schramm-Heilfort auf der Bühne. Jakob Ewert spielt ihren Ehemann, den amerikanischen Gesandten John Cunlight.

Mit dabei sind außerdem:

  • Ervin Ahmeti als Stefan Koltay, der Husar mit Vergangenheit
  • Thomas Kiechle als Viktorias Bruder Ferry
  • Akiho Tsujii als Lia San, Ferrys Verlobte
  • David Sitka als Janczi, Koltays treuer Adjutant
  • Paula Meisinger als Riquette, Viktorias gewitzte Angestellte

Operette mit allem, was dazugehört

Ein bisschen Wehmut, ein bisschen Witz – und ganz viel Gefühl: Viktoria und ihr Husar ist Operette, wie sie sein soll. Zwischen fernem Japan, heimatlichem Ungarn und dem Glanz der 1930er Jahre entfaltet sich ein Abend voller Melodien und Emotionen.

Also: Rein in Anzug oder Abendkleid und eintauchen in die große Welt der Operette! Für Kurzentschlossene gibt es noch wenige Restkarten. Weitere Termine sind der 12. und der 20. April.