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Nach Fund einer Drohnenbombe - Täter sei kein Amateur

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Nach einem gefährlichen Vorfall am Flughafen Leipzig/Halle ermitteln jetzt die Generalstaatsanwaltschaft und das LKA Sachsen. 

In der Nacht zum Mittwoch war auf dem Flughafengelände eine Drohne mit einer Sprengvorrichtung entdeckt worden. Zudem stieß ein Frachtflugzeug beim Durchstarten mit einem zweiten, unbekannten Flugobjekt zusammen. Die Maschine konnte sicher in Hannover landen, Passagiere und Mitarbeiter waren zu keiner Zeit in Gefahr. 

Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung fordert nach dem Vorfall einen besseren Schutz der kritischen Infrastruktur. Jung spricht von einer neuen Qualität der Bedrohungslage. Der Vorfall zeige, wie verletzlich wichtige Einrichtungen seien. Bund und Länder müssten deshalb mehr in den Schutz von Verkehrsanlagen und anderer kritischer Infrastruktur investieren. Bundesinnenminister Dobrindt (CSU) spricht von einer „neuen Gefahren-Qualität“ und einem „hybriden Anschlagsszenario“, das aber zum Glück abgewehrt werden konnte. Der Botschafter der Ukraine in Deutschland, Makejew, wird da deutlicher. Er vermutet Russland hinter dem Drohnenvorfall, sagte er bei Welt TV.

Der Flugverkehr läuft mittlerweile wieder normal. Wer im Umfeld des Flughafens verdächtige Beobachtungen gemacht hat, soll sich bitte unter der Hotline 0800 200 8000 an das Landeskriminalamt wenden.

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Bundesinnenminister Alexander Dobrindt