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Sinkender Leerstand und steigende Mieten in Leipzig

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Mehr Baugenehmigungen, weniger Leerstand, steigende Mieten. Diesen Trend bestätigt der aktuelle "Monitoringberichts Wohnen" der Stadt Leipzig. Dabei wurde die Entwicklung des städtischen Wohnungsmarktes bis Ende 2017 betrachtet. Demnach sind 2017 rund 1700 neue Wohnungen entstanden - Neubau und Sanierung halten sich hier die Waage. Etwa 3700 Baugenehmigungen für Wohnungen wurden erteilt - viermal so viel wie noch 2012. Durch laufende oder geplante Bauvorhaben soll sich der Bestand der Wohnungen in den nächsten Jahren um mindestens 12.000 Wohnungen erhöhen. Weniger Baugenehmigungen wurden dagegen für Ein- und Zweifamilienhäuser erteilt. Der geschätzte Leerstand ist auf etwa vier Prozent zurückgegangen. Deutlich gestiegen ist dagegen die durchschnittliche Nettokaltmiete - und zwar zwischen 2013 und 2017 um zehn Prozent auf 5,62 Euro pro Quadratmeter. Am wenigsten bezahlt man nach wie vor im Plattenbau, teurer ist es in Gründerzeithäusern.