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Wo kommen die gruseligen Smileys an der Nikolaikirche her?

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Eigentlich ist die Nikolaikirche in Leipzig ja für ihre klassizistischee Innengestaltung bekannt - und keine Frage: Dieses Gotteshaus hat Geschichte! Die Friedliche Revolution 1989 zum Beispiel ging von dort aus los.

Allerdings gibt es in und an der Nikolaikirche noch viel mehr zu entdecken: Wie das gusseiserne Hufeisen auf der Rückseite der Kirche, über das wir in dieser Reihe bereits berichtet haben. Aber man findet auch Smileys. Oder zumindest welche, die an Smileys erinnern. Denn laut dem Küster der Nikolaikirche Matthias Müller handelt es sich vielmehr um sogenannte Spukfratzen. Nachdem die Stadt Leipzig über Silberfunde im Erzgebirge zu unverhofften Reichtum gekommen ist, wurde die Kirche nämlich erweitert. Und in diesem Rahmen wurden auch die Spukfratzen angebracht. 

Nach mittelalterlichem Glauben sollen sie Unheil abwehren und böse Geister abschrecken, damit der Teufel erst gar keine Chance hat, in das Gotteshaus zu kommen.

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