Sommerpause vorbei – Prozess gegen Ex-KWL-Chef Heininger wird fortgesetzt
Nach einer Sommerpause wird heute am Landgericht Dresden der Berufungsprozess gegen Ex-Wasserwerke-Chef Klaus Heininger fortgesetzt. Dem 53-Jährigen wird unter anderem Untreue und Bestechlichkeit vorgeworfen. Zeugen sind bei der Verhandlung laut eines Gerichtssprechers nicht geladen. Allerdings könnte entschieden werden, ob das Verfahren gegen einen mitangeklagten Finanzberater abgetrennt wird. Grund: der Mann war schwer erkrankt. Deshalb kam es bereits mehrfach zu Verzögerungen. Es mussten weitere Termine bis Ende November angesetzt werden. Nun müsse man sehen, wie es dem Beschuldigten geht, hieß es. Heininger hatte eigenmächtig Risikoverträge mit Banken abgeschlossen und dadurch einen Millionenschaden verursacht. 2011 war er dafür vom Landgericht Leipzig zu vier Jahren und elf Monaten Haft verurteilt worden. Der Bundesgerichtshof kippte die Entscheidung allerdings.