Sorben im Freistaat und Brandeburg hoffen auf mehr Geld
Die Sorben in der Lausitz hoffen für 2014 auf zusätzliche staatliche Zuschüsse zur Pflege ihrer Sprache und Kultur. Bislang stünden nur 16,8 Millionen Euro zur Verfügung, etwa eine Million Euro weniger als 2013, sagte der Direktor der Stiftung für das sorbische Volk, Marko Suchy. Wenn der Bund seinen Förderanteil für die slawische Minderheit noch um 500 000 Euro erhöhen würde, wäre damit zu rechnen, dass auch Sachsen und Brandenburg insgesamt 524 000 Euro mehr überweisen. Der diesjährige Bundeshaushalt werde voraussichtlich im Juli beschlossen. Die angespannte Finanzlage bei den Sorben ist an diesem Freitag auch Thema eines Gesprächsforums in Bautzen. Die slawische Minderheit spricht eine weltweit einmalige Sprache und lebt in Sachsen und Brandeburg.