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Sozialer Wohnraum benötigt - Wohnungs­ge­nos­sen­schaften starten Pilotprojekt

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Günstige Wohnungen werden in Leipzig und ganz Sachsen immer knapper. Bei alters- und behin­der­ten­ge­rechten Wohnungen sieht es noch schlechter aus, weil die zuvor meist umgebaut werden müssen. Die hohen Kosten werden dann auf die Miete umgelegt. Der Verband der Sächsi­schen Wohnungs­ge­nos­sen­schaften will dem nun entge­gen­wirken und hat ein Pilot­pro­jekt in Leipzig gestartet. Das Innen­mi­nis­te­rium finan­ziert dabei zunächst einmal den Umbau von fünf Wohnungen mit jeweils 10.000 Euro. Die Wohnungs­ge­nos­sen­schaften in diesem Falle die WG Unitas in Leipzig und die WBG Burgstädt verpflichten sich dafür, nicht mehr als 6,50 Euro Kaltmiete pro Quadrat­meter zu verlangen. Im Sommer wollen Vertreter des Minis­te­riums die Wohnungen besich­tigen. Der Verband will errei­chen, dass günstige Wohnungen künftig nicht mehr von den Genos­sen­schaften querfi­nan­ziert werden müssen. Gerade ältere und behin­derte Menschen können sich die hohen Mieten hier oft nicht leisten.