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Spitzmaulnashorn-Nachwuchs heißt „Sudan“

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Das im Dezember im Leipziger Zoo geborene Spitzmaulnashorn ist Donnerstagmorgen auf den Namen "Sudan" getauft wurden. Der Name erinnert an das letzte nördliche Breitmaulnashorn in freier Wildbahn. Auch das hieß Sudan und ist erst vergangenen Monat in Kenia gestorben. 3000 Namensvorschläge hatte es für das junge Nashorn gegeben. Auch Oberbürgermeister Burkhard Jung hatte mit "Osgar", der sächsischen Variante von "Oskar", eine Idee ins Rennen geworfen. Bei der Abstimmung sind rund 4400 Stimmen eingegangen. Am Ende ist es ein deutliches Ergebnis: mit über 1600 Stimmen hatten die Leipziger für "Sudan" gestimmt.  Laut Zoodirektor Junhold werden in den Zoos weltweit jährlich nur zehn bis 15 Spitzmaulnashörner geboren. Die wildlebende Population der östlichen Spitzmaulnashörner, die auch im Leipziger Zoo gehalten wird, zählt aktuell nur 750 Tiere. Die Zuchtbemühungen der Zoos sollen dazu dienen, die Populationen zu stabilisieren.