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Spontandemo von etwa 450 Neonazis auf Leipziger Hauptbahnhof gestoppt

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Die Stadt zeigt Flagge. Nachdem ein Neonazi-Aufmarsch in Dresden geschei­tert war, wollten rund 450 Rechts­ex­treme am Abend eine Spontan­demo in Leipzig veran­stalten. Auf dem Haupt­bahnhof wurden sie von mehreren hundert Gegen­de­mons­tranten und einem Großauf­gebot der Polizei erwartet. Polizei­prä­si­dent Horst Wawrzynski sprach umgehend ein Aufent­halts­verbot für die Rechts­ex­tremen aus. Abgeschottet von Beamten wurden die auswär­tigen Neonazis in Züge unter anderem nach Chemnitz, Magde­burg, Döbeln und Halle gesetzt. Vor dem Haupt­bahnhof kam es zu kleineren Ausein­an­der­set­zungen zwischen Leipziger Rechts­ex­tremen und Gegen­de­mons­tranten.

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Polizei­prä­si­dent Horst Wawrzynski