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Spur nach Sprengstoff-Alarm in Leipzig führt nach Magdeburg

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Nach dem Spreng­stoffa­larm in einem Hostel in Leipzig führt die Spur nach Magde­burg. In der sachsen-anhal­ti­schen Landes­haupt­stadt wurde am Montag die Polizei gerufen, weil bei der Reini­gung eines Zimmers ein Zettel mit einer Bomben­dro­hung gefunden wurden. Bei der Überprü­fung des bereits ausge­checkten Gastes stellte sich heraus, dass es sich um einen 56-jährigen Mann handelt, der schon mehrfach mit ähnli­chen Drohungen aufge­fallen war. In Leipzig verdäch­tigt die Polizei ebenfalls einen 56-Jährigen aus Rhein­land-Pfalz, in dem Hostel eine Spreng­stoff-Attrappe mit einer entspre­chenden Drohung deponiert zu haben. Es werde geprüft, ob es sich um ein und denselben Täter handelt, sagte ein Polizei­spre­cher. Nach dem Mann wird noch gesucht. Die Polizei in Magde­burg leitete ein Verfahren wegen der Störung des öffent­li­chen Friedens durch das Androhen von Straf­taten ein.Das Hostel in der Nähe des Leipziger Haupt­bahn­hofes war nach der Drohung am Samstag geräumt worden. Bei dem verdäch­tigen Gast handele sich um einen polizei­be­kannten, reisenden Täter, sagte ein Polizei­spre­cher. Es deute einiges daraufhin, dass der 56-Jährige psychi­sche Probleme habe.