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Kurios: Spurhalteassistent sorgte für Massencrash auf der A9 bei Leipzig

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Nach einem Unfall am Mittwochmorgen mit mindestens vier Fahrzeugen auf der A9 bei Leipzig hat die Polizei am Mittag Details dazu veröffentlicht. Vor allem die Unfallursache war sehr ungewöhnlich ...

Darum trägt wohl auch der Spurhalteassistent eine Mitschuld

Die A9 nahe der Anschlussstelle Weißenfels war wegen des Unfalls von 6 bis 7 Uhr komplett gesperrt, danach wurde der Verkehr über den Standstreifen an der Unfallstelle vorbei geleitet. Laut Polizei wollte der Fahrer eines Skodas gegen 6 Uhr auf die Autobahn in Richtung München auffahren. Der 25-Jährige habe beschleunigt, sich wegen des dichten Verkehrs aber nicht einfädeln können. „Anstatt zu bremsen, fuhr er geradeaus weiter und gelangte so auf den Standstreifen der Autobahn“, so ein Polizeisprecher.

Als der Standstreifen enger wurde, habe der junge Mann leicht nach links gelenkt, um nicht in die Leitplanke zu fahren - was dann aber trotzdem passierte. „Sein Spurhalteassistent schaltete sich ein, wodurch der Skoda nach rechts von der Fahrbahn abkam und mit der Leitplanke kollidierte.“ Danach stieß er noch mit drei anderen Fahrzeugen (VW Kleintransporter, Lkw Scania, Tesla) zusammen.

Insgesamt vier Personen seien verletzt worden. Der Gesamtschaden wird auf rund 75.000 Euro geschätzt.