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St. Georg-Klinik rechnet mit weiteren Ebola-Patienten

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Die Zahl der neuin­fi­zierten Ebola-Patienten steigt weiter an. Medien­be­richten zufolge ist die Situa­tion vor allem in Sierra Leone beson­ders kritisch. Aus diesem Grund ist das Leipziger St. Georg­kli­nikum für die Neuauf­nahme von Erkrankten gut vorbe­reitet, so Oberarzt Thomas Grüne­wald. Die Klinik habe Verant­wor­tung für drei Bundes­länder und sei mit den anderen zwei Isolier­sta­tionen in Deutsch­land am besten gerüstet. Im Vergleich zu Behand­lungen in Amerika und Spanien arbeiten deutsche Ärzte am besten, so der Oberarzt weiter. Risiko­pa­ti­enten seien die zahlrei­chen UN-Mitar­beiter.  Anfang Oktober war bereits ein Ebola-Patient von den Leipziger Ärzten auf der Sonde­ri­so­lier­sta­tion behan­delt worden. Der Mann starb aber kurz nach seiner Einlie­fe­rung.