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Staatsan­waltschaft fordert mehrjährige Haftstrafen für Rohrbomben-Bastler

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Im Prozess um die Rohrbom­ben­an­schläge auf Ticket­au­to­maten im Leipziger Umland hat die Staats­an­walt­schaft mehrjäh­rige Haftstrafen für die vier Angeklagten gefor­dert. Demnach soll der 20-jährige Haupt­täter für drei Jahre und vier Monate hinter Gitter. Für seine drei Mitstreiter wurde 2 Jahre und drei Monate bzw. drei Jahre. Die Vertei­di­gung forderte dagegen nur zwei Jahre Haft bzw. Bewäh­rungs­strafen. Die vier Beschul­digten haben gestanden, Anfang des Jahres insge­samt 12 Ticket­au­to­maten der Deutschen Bahn aufge­bombt zu haben – unter anderem in Grimma, (Riesa) und Mockrehna. Dabei erbeu­teten sie 19.000 Euro Bargeld. 16 Uhr soll das Urteil fallen.