Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen gegen Dresdner Hilfsorganisation ein
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Die Staatsanwaltschaft Dresden hat Ermittlungen gegen zwei Mitglieder des Vereins Mission Lifeline aus Dresden wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern eingestellt. Die Hilfsorganisation sammelt derzeit Geld für ein Schiff, um Flüchtlinge aus dem Mittelmeer zu retten. Die erste Mission ist für September geplant. Eine Strafbarkeit läge nur dann vor, wenn die geplanten Seenotrettungen ohne Einhaltung des Seerechts und ohne Beachtung der Regelungen der zuständigen Behörden erfolgen, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Die Anzeige stammte von einer Privatperson.