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Stadt investiert mehr als eine Milliarde Euro

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Mehr als eine Milliarde Euro will die Stadt gemeinsam mit ihren Beteiligungsunternehmen in diesem Jahr investieren - das meiste Geld fließt in den Schulbau, den Ausbau der Verkehrs- und Digital-Infrastruktur und den Wohnungsbau. Laut Oberbürgermeister Burkhard Jung wolle man in ein neues Gründerzentrum für die Digitalwirtschaft investieren, auch der Breitbandausbau soll vorangebracht werden. 22 Millionen Euro sind für den Straßenbau vorgesehen. Auch in den Brand- und Katastrophenschutz wird investiert. Fast 14 Millionen Euro sind unter anderem für die Sanierung der Hauptfeuerwache am Goerdelerring und 14 neue Löschfahrzeuge vorgesehen. Schwerpunkt bleibt der SchulbauIn den kommenden Jahren bleibe aber der Schulbau der Schwerpunkt der Investitionsvorhaben, hieß es von der Stadt. Jeweils 150 Millionen Euro seien dafür in den nächsten Jahren eingeplant. Unter anderem sollen vier neue Grundschulen entstehen, die schon zum Schuljahr 2020 öffnen sollen - unter anderem im Zentrum am Addis-Abeba-Platz. Hinzu kommen beispielsweise die Quartiersschule in der Ihmelstraße in Volkmarsdorf und die Fortsetzung des Schulzentrum Grünau. Auch zahlreiche neue Kitas sind geplant.L-Gruppe investiert halbe Milliarde Euro Auch die Beteiligungsunternehmen der Stadt investieren kräftig. Die L-Gruppe hat 500 Millionen Euro eingeplant. So will die Wohnungsbaugesellschaft LWB in diesem Jahr 116 Millionen Euro in tausend neue Wohnungen und zwei neue Kitas stecken. Die Verkehrsbetriebe wollen den Öffentlichen Personennahverkehr mit fast 103 Millionen Euro voranbringen. Die alten Tatra-Bahnen werden ausgetauscht und die Flotte durch neue Bahnen erweitert.Die Stadtwerke investieren rund 128 Millionen Euro in moderne Blockheizkraftwerkstechnik. Die Wasserwerke planen 81 Millionen Euro unter anderem für ein modernes Labor- und Analysezentrum in Probstheida ein.