• Foto: Redak­tion

    Foto: Redak­tion

Stadt investiert weiter in Kita-Plätze

Zuletzt aktualisiert:

Die Stadt inves­tiert weiter intensiv in neue Kita-Plätze. Eine ganze Reihe von Vorhaben ist am Mittwoch-Abend im Stadtrat beschlossen worden. Demnach sollen bis 2018 fast 6.000 neue Kita- und Krippen­plätze geschaffen werden. Pro Platz müssen etwa 15.000 Euro inves­tiert werden, hinzu­kommen die Betriebs­kosten. Kritik kam von einigen Fraktionen, dass die Stadt die meisten Einrich­tungen nicht selbst betreiben, sondern zu 90 Prozent freie Träger einsetzen will.

Weitere Beschlüsse:

Völker­schlacht­denkmal: Stadt bezuschusst Sanie­rung der Außen­an­lage mit fast zwei Millionen Euro

Die Sanie­rung der Außen­an­lage des Völker­schlacht­denk­mals kann auch in den kommenden Jahren weiter­gehen. Wie der Stadtrat am Abend beschlossen hat, werden die Arbeiten in den nächsten vier Jahren mit insge­samt zwei Millionen Euro bezuschusst. Die Gesamt­kosten belaufen sich auf 4,8 Millionen Euro. Seit Jahren wird die Außen­an­lage des Völker­schlacht­denk­mals samt Wasser­be­cken umfang­reich instand­ge­setzt.

Charta Leipziger Neuse­en­land beschlossen

Die Weichen für die Entwick­lung des Leipziger Neuse­en­landes bis 2030 sind gestellt. Der Stadtrat hat der so genannten „Charta“ am Abend zugestimmt. Darin sind bauliche, touris­ti­sche und wirtschaft­liche Ziele festge­schrieben – seit mehreren Jahren konnten sich Bewohner der Region in verschie­denen Workshops daran betei­ligen.

Nutzung von Sport­stätten wird teurer

Die Nutzung für Sport­stätten wird für Vereine künftig teurer. Der Stadtrat hat einer Erhöhung der Kosten um 1,50 Euro pro Übungs­ein­heit zugestimmt. Aller­dings tritt die neue Abgabe­ord­nung nicht wie von der Stadt geplant ab Mitte des Jahres, sondern erst ab 2016 in Kraft. Der Kinder- und Jugend­sport bleibt wie bisher frei. Die Mehrer­träge sollen zudem für die Instand­hal­tung von Sport­stätten genutzt werden.

Proteste im Vorfeld

 

Im Vorfeld der Stadt­rats­sit­zung gab es einige Aufre­gung – etwa 30 Bewohner einer Wagen­burg-Siedlung hatten mit einer Baustelle gegen den Abriss ihres Wohnum­feldes demons­triert. Daneben forderten wütende Eltern und Erzieher Oberbür­ger­meister Burkhard Jung dazu auf, sich in die Tarif­ver­hand­lungen im Sozial- und Erzie­hungs­dienst einzu­mi­schen. Die Erzieher streiken mittler­weile seit neun Tagen.