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Stadt Leipzig hebt Verbot von Wildtieren in Zirkussen wieder auf

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Für kurze Zeit hat die Stadt ihre freien Flächen nicht mehr an Zirkusse mit Wildtieren vermietet. Das wurde jetzt wieder aufge­hoben. Die Landes­di­rek­tion hatte das Verbot der Stadt für rechts­widrig erklärt. Nicht die Stadt, sondern das Verbrau­cher­schutz­mi­nis­te­rium sei für solche Verbote zuständig, so die Begrün­dung. Die Stadt hätte zwar dagegen klagen können, das sei aber wenig aussichts­reich, sagte Verwal­tungs­bür­ger­meister Ulrich Hörning und verwies auf Urteile in anderen Bundes­län­dern. Die Stadt Chemnitz ist da schon einen Schritt weiter. Dort will man ein Verbot von Wildtier­zir­kussen erklagen. Ratsmit­glied Sven Morlok schlug vor, das Verfahren abzuwarten und dann nochmal neu zu beraten.Weitere Entschei­dungen des Stadt­rates:Stadt inves­tiert weiter in Schulen Der Stadtrat hat weitere Inves­ti­tionen für Schulen durch­ge­wunken. Die Oberschule Mölkau wird für 9,4 Millionen Euro erwei­tert, das Gymna­sium Gorki­straße bekommt für 5,5 Millionen Euro eine neue Sport­halle. Die Stadt prüft in Holzhausen, ob freie Flächen am Emil-Altner-Weg und an der Kärrner­straße mit Einfa­mi­li­en­häu­sern bebaut werden können.Sozialer Wohnraum – Stadt nimmt Bauherren in die PflichtDie Einwoh­ner­zahl in Leipzig wächst immer mehr, dadurch fehlt es auch mehr und mehr an sozialem Wohnraum. Deshalb sollen die Bauherren jetzt schon von Anfang an stärker in die Pflicht genommen werden. Der Stadtrat hat einem entspre­chenden Antrag der SPD zugestimmt. Bei größeren Projekten sollen künftig, schon wenn der Bebau­ungs­plan aufge­stellt wird, 30 Prozent der Wohnfläche dafür einge­plant werden.Mehr Trink­was­ser­brunnen in der Leipziger Innen­stadtIn der Leipziger Innen­stadt sollen noch mehr Trink­was­ser­brunnen aufge­stellt werden. Auf Initia­tive des Jugend­par­la­ments prüft die Stadt bis zum nächsten Sommer, wo drei weitere Brunnen aufge­stellt werden könnten. Im Juli war der erste in der Peters­straße einge­weiht worden. Auch in anderen Stadt­teilen sollen Trink­was­ser­brunnen aufge­stellt werden. Die Stadt soll bis Ende 2019 ein entspre­chendes Konzept vorlegen.