Stadt Leipzig investiert weiter in Schulen
Die Stadt investiert weiter in die Schulen von Leipzig. Gleich mehrere Projekte wurden jetzt vom Stadtrat durchgewunken. Die 60. Grundschule in der Seumestraße soll einen Erweiterungsbau bekommen. Die Oberschule Höltystraße wird reaktiviert. Spätestens ab dem Schuljahr 2019 sollen dort wieder Kinder unterrichtet werden. Auch eine neue Sporthalle ist laut Sozialbürgermeister Fabian geplant. Außerdem soll in der Karl-Heine-Straße in Plagwitz ein modernes fünfzügiges Gymnasium entstehen. Mehr als 30 Millionen Euro will die Stadt allein dafür ausgeben.Plagwitzer Brücke wird für über ein Jahr gesperrtEine wichtige Verbindung in den Leipziger Westen fällt ab September weg. Wie der Stadtrat beschlossen hat, wird die Plagwitzer Brücke dann abgerissen und neu gebaut. Die Arbeiten sollen über ein Jahr dauern. Die Plagwitzer Brücke wurde in den 1950er Jahren als Provisorium gebaut, mittlerweile ist sie sehr marode. Zudem wird auch gleich die Karl-Heine-Straße zwischen Klingerweg und Erich-Zeigner-Allee saniert – von Mai 2018 bis Juni 2019. Die Gesamtkosten belaufen sich auf etwa 10 Millionen Euro.Leipziger sollen mehr zu Fuß gehenImmer weniger Wege werden zu Fuß zurückgelegt. Dem will die Stadt jetzt mit einem Fußverkehrskonzept entgegenwirken. Dabei geht es nicht nur darum, dass Gehwege saniert werden, sondern vor allem um die strategische Ausrichtung. Ein Fußverkehrsverantwortlicher soll sich ab Oktober darum kümmern. Die Stelle wird neu geschaffen. (In den 90er Jahren wurden etwa 40 Prozent der Wege zu Fuß erledigt, mittlerweile sind es nur noch 25 Prozent. Zwei Prozent mehr sollen es werden, das sieht das STEP Verkehrskonzept vor.)Stadt will Rechtssicherheit für Wagenplätze schaffenOberbürgermeister Burkhard Jung will für die Wagenburgen in Leipzig Rechtssicherheit schaffen. Er will sich dafür einsetzen, dass die sächsische Bauordnung geändert wird, sagte er im Stadtrat, nur so können Wagenplätze wirklich legalisiert werden. Im Moment ist es so, dass einige Verantwortliche die Grundstücke für die Wagenplätze gekauft oder gepachtet haben, damit bewegen sie sich aber immer noch in einer rechtlichen Grauzone.