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Stadt Leipzig will 150 Millionen Euro in Schulen investieren

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Im Neuen Rathaus wurde am Freitag das größte Schulbauprogramm der letzten Jahrzehnte gestartet. 150 Millionen Euro will die Stadt bis 2022 in die Sanierung und den Umbau unserer Schulen stecken. Gleichzeitig sollen auch einige komplett neue Schulen gebaut werden. Damit will man dringend benötigte Plätze schaffen. „Starkes Bevölkerungswachstum, Zuzug und Gesetzesänderungen die kleinere Klassen vorschreiben, bringen die Schulen an ihre Grenzen“ hieß es dazu von Oberbürgermeister Burkhard Jung.

Um die nötigen Mittel bereitstellen zu können, hatte die Stadt vor vier Wochen eine Haushaltssperre verhängt. Trotzdem ist man auch auf Fördermittel vom Freistaat angewiesen – 100 Millionen Euro sind da im Gespräch. Die Pläne der Stadt können allerdings nur dann umgesetzt werden, wenn der Stadtrat bei seiner Sitzung im Juni grünes Licht gibt.

Sollten die Räte zustimmen, könnte die Stadt künftig unabhängig vom Stadtrat Bauvorhaben in Schulen umsetzen. Dadurch könnte wiederum der Platzmangel schneller beseitigt werden.