Stadt plant neue Flüchtlingsheime in Leipzig
Im Leipziger Westen soll ein riesiges neues Flüchtlingsheim errichtet werden. Darüber hat die Stadt heute informiert. Und zwar auf einem bisher unbebauten Grundstück an der Plovdiver Straße 52 in Grünau. In dem Neubau sollen etwa 50 Wohnungen für bis zu 240 Personen entstehen. Geschätzte Baukosten: rund 18 Millionen Euro. Derzeit würde die Auschreibung der Bauleistungen vorbereitet, heißt es.Die Bauarbeiten sollen Anfang 2026 starten und knapp zwei Jahre dauern.
Außerdem soll ein Gebäude an der Mariannenstraße 98 im Leipziger Osten für etwa sechs Millionen Euro ertüchtigt werden. Dort wäre dann für bis zu 50 Personen Platz - ebenfalls ab 2027. Um Neubau bzw. Sanierung kümmern werde sich die Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft mbH (LWB). „Für eine weitere werden derzeit verschiedene Standorte geprüft“, so Martina Kador-Probst, Leiterin des Leipziger Sozialamtes.
Grund für die Neubau- bzw. Sanierungspläne: Die Zahl der Flüchtlinge, die die Stadt Leipzig unterbringen müsse, sei in den letzten Jahren erheblich gestiegen. Und alle Plätze in den bestehenden Gemeinschaftsunterkünften seien belegt. Derzeit würden Flüchtlinge sogar in kurzfristig hergerichteten Notunterkünften untergebracht.