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Stadt verteidigt Drogenpolitik

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Die Stadt hat ihre Drogen­po­litik vertei­digt und geht in die Offen­sive. Leipzigs Polizei­chef Horst Wawrzynski hatte kriti­siert, dass zu viel Geld für die Sucht­be­ra­tung ausge­geben werde. Durch die großzü­gige Hilfe würden immer mehr Drogen­ab­hän­gige in die Stadt gelockt, die für einen sprung­haften Anstieg der Straf­taten gesorgt hätten. Das Gesund­heitsamt teilte jetzt mit, dass im letzten Jahr knapp 1,7 Millionen Euro unter anderem in die Beratungs­stellen geflossen sind. Diese Summe unter­scheide sich nicht wesent­lich von der in anderen deutschen Städten. Außerdem sei die Zahl der Sucht­kranken, die in Leipzig Hilfe suchen, in den letzten Jahren etwa gleich­blei­bend.