Stadtordnungsdienst soll für mehr Sicherheit in Leipzig sorgen
Der Stadt Leipzig ist es offenbar ernst - mit dem Ruf Leipzigs als Kriminalitätshochburg in Sachsen soll Schluss sein. Im nächsten Jahr werden für die Mitarbeiter stichsichere Westen, Handfesseln und Schlagstöcke angeschafft. Sie sollen dann auch an kritischen Stellen in der Stadt auf Streife gehen, wie etwa am Hauptbahnhof oder am Schwanenteich.
Zu den bisher 64 Mitarbeitern sollen in den nächsten zwei Jahren 30 weitere dazukommen. Im Gespräch ist auch die Umbenennung in "Polizeibehörde", wie es bereits in Dresden und Chemnitz der Fall. Das soll am Mittwoch auch Thema im Stadtrat sein.
Der Stadtordnungsdienst erwecke offenbar oft den Eindruck von Security, sagte uns der Leiter des Stadtordnungsdienstes Jörg Zimmermann. Bisher tragen die Mitarbeiter schon blauen Uniformen wie die Polizisten. Die Stadt erwägt eine Umbennung, sobald der Landtag das sächsische Polizeigesetz beschlossen hat. Das soll Ende 2018 der Fall sein.
Stadtrat entscheidet über Zukunft von Classic Open
Wie geht es weiter mit den Classic open? Auch darum wird es am Mittwoch in der Stadtratsitzung gehen. Bündnis90 /Die Grünen wollen den Stadtzuschuss in Höhe von 50.000 Euro für 2018 umgehend streichen. Zudem fordern sie ein neues Konzept zum Erhalt des Sommermusikfestivals auf dem Leipziger Marktplatz. Zuletzt war der Veranstalter der Classic open – die Peter Degner Stiftung ins Zwielicht geraten, weil gezahlte Honorare an Künstler nicht wie vereinbart offengelegt wurden.