Stadtrat diskutiert über Tauschboxen
Der Stadtrat kommt am Donnerstag zu seiner Novembersitzung zusammen. Dabei wird u.a. über Tauschboxen diskutiert, die in vielen Städten im Trend liegen. Gefordert wird nun von der Stadt, ein zweijähriges Modellprojekt zu ermöglichen. Dabei geht es vor allem darum, rechtliche Fragen zu klären. Zum Beispiel ob Sondernutzungsgebühren erlassen werden können. In Leipzig gibt bereits Tauschboxen, z.B. in Schleußig und im Lene-Voigt-Park in Reudnitz. Bei Tauschboxen kann jeder Dinge reinstellen oder rausnehmen. Außerdem wird auch darüber abgestimmt, ob der städtische Zuschuss für das Dok-Filmfestival ab 2020 um 20.000 Euro erhöht wird. Und die Stadt soll am Donnerstag erklären, warum auf dem Gelände beim neugebauten Supermarkt hinter dem Felsenkeller keine Bäume nachgepflanzt wurden.Daneben geht es unter anderem darum ob es genügend Papierkörbe im Stadtgebiet gibt. Der Jugendbeirat und das Jugendparlament fordern, dass die Zahl der Papierkörbe in der Stadt verdoppelt werden sollen. Die Stadtverwaltung ist bisher nur bereit, etwa 500 neue Mülleimer aufzustellen – und die auch nur an den Haltestellen. Groß und breit diskutiert wird heute auch die Essensversorgung an den Leipziger Schulen. Die Verträge mit den aktuellen Lieferanten laufen nächstes Jahr aus. Die Fraktionen wollen dafür sorgen, dass die Eltern beim Schulessen künftig mehr mitbestimmen können.