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Stadtrat kommt nach Sommerpause zur Sitzung zusammen

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Der Stadtrat kommt am Nachmittag zu seiner ersten Sizung nach der Sommer­pause zusammen. Dabei sollte es unter anderem um den ehema­ligen Stasi-Kinosaal in der „Runden Ecke“ gehen. Die Vorlage wurde aber kurzfristig zurück­ge­zogen.

Eigent­lich sollte die Gedenk­stätte in der Innen­stadt den stadt­ei­genen Saal bereits vor vier Jahren räumen. Im Oktober soll dort eine Ausstel­lung über Muslime in Deutsch­land (der Bunde­zen­trale für politi­sche Bildung) gezeigt werden. CDU, die Grünen und FDP wollen das aber verhin­dern, um nicht zwei wichtige Themen gegen­ein­ander auszu­spielen. In dem Kinosaal wird seit 2009 eine Ausstel­lung über die Fried­liche Revolu­tion gezeigt. Wann es dazu eine Entschei­dung geben wird ist noch unklar.

Kritik am Sponso­ring­ver­trag der Leipziger Gruppe mit RB Leipzig

200.000 Euro will die Leipziger Gruppe sponsern. Kritik an dem Vertrag gibt es aller­dings aus einzelnen Fraktionen. Als stadt­ei­genes Unter­nehmen habe die Leipziger Gruppe im Voraus nicht ausrei­chend infor­miert, heißt es z.B. von den Grünen. Außerdem entscheidet der Stadtrat noch über die Finan­zie­rung eines Aufzugs zwischen Haupt­bahnhof und der Unter­füh­rung. Die soll nun barriefrei gestaltet werden.

Grüne und Linke fordern mehr Geld für die LVBDie Fraktionen von Grünen und Linke fordern einen höheren Ausgleichs­be­trag für die LVB. Die Stadt soll im nächsten Doppel­haus­halt drei Millionen Euro mehr einplanen. Über einen entspre­chenden Antrag soll am Mittwoch im Stadtrat disku­tiert werden.Wie einem Bericht über das Geschäfts­jahr 2014 zu entnehmen sei, zahle die Stadt mindes­tens zehn Millionen Euro zu wenig an die LVB. Diese finan­zi­elle Lücke müssten die LVB unter anderem damit stopfen, indem die Fahrkarten teurer werden. Deshalb fordern Grüne und Linke, dass in dem sogenannten Verkehrs­leis­tungs­fi­nan­zie­rungs­ver­trag der Ausgleichs­be­trag auf 48 Millionen Euro erhöht wird.