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Stadtrat stimmt gegen Grundstücksnutzung für neue Schule im Leipziger Süden

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Der Stadtrat ist am Mittwoch im Neuen Rathaus zusammengekommen. Beraten wurde unter anderem über eine neue Schule im Leipziger Süden. Dafür sollte ein Grundstück auf der Kurt-Eisner-Straße genutzt werden. Der Antrag der Linken wurde allerdings mehrheitlich abgelehnt. Auch gegen einen Antrag der Grünen, der die Fällung von Bäumen in Kleingärten verhindern sollte, wurde mehrheitlich gestimmt.

Beschlossen hat der Rat jedoch die Belebung des Matthäikirchhofs. Der wird ja erst in etwa zehn Jahren umgestaltet. Das Areal soll aber schon jetzt mit Zwischennutzungen aufgewertet werden. Zunächst soll die Stadt geeignete Räume zur flexiblen Vermietung vorbereiten. Dort könnten dann z. B. Restaurants, Bars oder Kinos einziehen. Das sind auch Ideen, die bei Bürgerbeteiligungen zur Umgestaltung des Areals aufgekommen sind. Außerdem soll die Stadt ein Sonderbudget für Künstler freigeben, die den Ort gestalten können. 

Beschlossen wurde ebenfalls, dass die Stadt  ihre Grundstücke mit Ladesäulen für E-Autos ausstatten soll. Dafür muss sie dem Rat bis Juni einen Maßnahmenplan vorlegen. So könnten dann auch mehr Firmen auf Firmenwagen mit Elektroantrieb setzen. 

Große Themen sollten zudem der Kauf der Flüchtlingsunterkunft in der Friederikenstraße und die Ausstattung elf weiterer Flüchtlingsunterkünfte in der Stadt sein. Beide Pläne werden laut Oberbürgermeister Burkhard Jung überarbeitet und deswegen von der Tagesordnung genommen.