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Stadtrat tagt - Alkohol- und Rauchverbot auf den Spielplätzen

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Auf den Spiel­plätzen in Leipzig soll Ordnung einziehen - zumin­dest wenn es nach der CDU geht. Zur Stadtrat-Sitzung am Mittwoch­nach­mittag reicht die Fraktion einen entspre­chenden Antrag ein. Die Spiel­plätze seien nicht als spätabend­li­cher Treff­punkt lautstarker Jugend­liche gedacht, heißt es in dem Antrag. Damit würde das Feier­abend­bier auf dem Spiel­platz, während die Kleinen im Sandkasten spielen, der Vergan­gen­heit angehören.  Dieses Verbot konse­quent umzusetzen, sei auf Grund aller­dings kaum möglich, gab die Stadt schon im Voraus bekannt. Denn nicht alle Spiel­plätze sind städti­sche.Neuer Verwal­tungs­sitzEin weiteres Thema ist ein neuer Verwal­tungs­sitz in der Otto-Schill-Straße. Die Räume sollen haupt­säch­lich vom Bürgeramt Mitte genutzt werden, weil dort die meisten Anträge gestellt werden. Die zusätz­li­chen Kosten würden sich in diesem Jahr auf rund eine Millionen Euro belaufen. Die FDP kriti­siert dieses Vorhaben und verweist auf elektro­ni­sche Service­an­ge­bote.Diskus­sion um Linie 9 geht weiterDie Diskus­sion um die Straßen­bahn­linie 9 geht weiter. Obwohl die Tramlinie seit Ende des Jahres nur noch verkürzt fährt, sollen die Schienen und Oberlei­tung zwischen dem Conne­witzer Kreuz und Marklee­berg in den Straßen verbleiben. Das fordern verschie­dene Ratsmit­glieder. Sie wollen die Möglich­keiten für eine weitere Nutzung offen halten bis der Nahver­kehrs­plan 2017 beschlossen wird.