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Stadtrat zieht Bilanz nach Krawallen und beschließt Neugestaltung des Wilhelm-Leuschner-Platzes

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Stadt zieht nach Ausschrei­tungen am Wochen­ende erste Schadens­bi­lanzOrdnungs­bür­ger­meister Heiko Rosen­thal hat im Stadtrat eine erste Schadens­bi­lanz nach den Krawallen vom Samstag vorge­stellt. Demnach werden die Kosten weit über den zuerst veran­schlagten 100.000 Euro liegen - so viel war nämlich schon allein der zerstörte Blitzer auf der Karl-Liebknecht-Straße wert. Zudem wurden Straßen und Wege beschä­digt sowie Mülltonnen und Glascon­tainer in einem Gesamt­wert von über 40.000 Euro zerstört – und da sind noch nicht mal alle Schäden gemeldet. Rosen­thal machte zudem klar, dass die Stadt von der angespannten Lage im Vorfeld wusste, sich mehrfach mit Sicher­heits­be­hörden und Polizei beraten habe – vom Ausmaß der Gewalt sei man aber am Ende doch überrascht worden. Leitli­nien für Leuschner-Platz beschlossenDer Wilhelm-Leuschner-Platz am Ring ist einer künftigen Bebauung wieder ein Stück näher gekommen. Der Stadtrat hat am Mittwoch­abend die so genannten „Leitli­nien“ nach langer Diskus­sion verab­schiedet. Entstehen sollen unter anderem eine Markt­halle, Wohnungen, Geschäfte und Restau­rants. Geplant ist zudem eine teilweise Überda­chung. Eine Arbeits­gruppe soll die Vermark­tung vorbe­reiten.Mehr Geld für Stadt­räteDie ehren­amt­li­chen Stadt­räte bekommen rückwir­kend zum 1. Dezember mehr Geld. Es ist die erste Erhöhung seit 14 Jahren. Ab sofort gibt es anstatt der bisher 330 Euro, 500 Euro im Monat – hinzu kommt ein Sitzungs­geld. Es handelt sich um eine Aufwands­ent­schä­di­gung für den Verdienst­aus­fall – die Stadt­räte inves­tieren etwa 20 bis 40 Wochen­stunden in ihr Ehrenamt.