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Stadtratswahl in Leipzig teilweise ungültig

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Die Wahl des Leipziger Stadt­rates vom 25. Mai ist teilweise ungültig. Das geht aus einem Schreiben der Landes­di­rek­tion an die Stadt hervor. Wie Verwal­tungs-Bürger­meister Uwe Albrecht zur Eröff­nung der Stadt­rats­sit­zung mitteilte, müssen die Bürger im Wahlkreis 9 nochmal an die Wahlurne. Betroffen sind die Stadt­teile Gohlis-Mitte, Mockau, Eutritzsch, Seehausen und Wiederitzsch. Die Neuwahlen sollen im Oktober statt­finden. Der Stadtrat muss dem noch zustimmen.Hinter­grund: Der NPD-Kandidat Alexander Kurth hätte eigent­lich nicht antreten dürfen. Zu den Gründen wollte sich die Stadt nicht äußern. Kurth war zwar nicht in den Stadtrat gewählt worden, hatte jedoch so viele Stimmen erhalten, dass das Ergebnis der Wahl ohne ihn mögli­cher­weise anders ausge­fallen wäre. Auch in Holzhausen gab es Unstim­mig­keiten: Zwei Bürger gaben ihre Stimmen ab, obwohl sie nicht wahlbe­rech­tigt gewesen wären. Hier findet eine Wahlwie­der­ho­lung im Rahmen der Landtags­wahl im September statt. Die Ratsver­samm­lung muss noch ihren Segen geben.