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Stadtwerke-Tochter „perdata“ wird verkauft

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Die Stadt­werke-Tochter "perdata" darf verkauft werden. Nach einer hitzigen Debatte stimmten am Abend 37 Abgeord­nete für eine Priva­ti­sie­rung des IT-Dienst­leis­ters. Hinter­grund des Verkaufs ist ein drohendes Millio­nen­loch beim Mutter­kon­zern Leipziger Versor­gungs- und Verkehrs­ge­sell­schaft. Das Bertels­mann-Unter­nehmen "Arvato" hatte 18 Millionen Euro für "perdata" geboten. Über zwei Drittel davon sollen in die Schul­den­til­gung der LVV fließen. Die Jobs der 180 Mitar­beiter sollen aber für mindes­tens fünf Jahre gesichert bleiben. Ein Verkauf der "HL Komm" - einer weiteren Tochter der Stadt­werke - ist dagegen in weite Ferne gerückt. Ein Angebot von Versatel war der Stadt­spitze zu niedrig. Nun soll ein neues Bieter­ver­fahren her, an dem sich Versatel aber nicht mehr betei­ligen will.