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Stilles Gedenken an Opfer rechtsextremer Gewalt

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Mit einer Schwei­ge­mi­nute hat Zwickau der Opfer der Neonazi-Mordserie gedacht. Am Donnerstag, 12 Uhr, standen Busse und Bahnen still, ebenso die Bänder bei Volks­wagen. Die zentrale Gedenk­ver­an­stal­tung in Berlin wurde live im Rathaus­bür­ger­saal übertragen. Dort hatten sich etwa 50 Menschen einge­funden. Sie seien tief bewegt und zugleich erschüt­tert über die Taten der mutma­ß­li­chen Rechts­ter­ro­risten, sagten einige unserem Sender. Zwischen 2000 und 2007 sollen Mundlos, Böhnhardt und Zschäpe, die zuletzt in Zwickau unter­ge­taucht waren, neun Menschen griechi­scher und türki­scher Herkunft sowie eine deutsche Polizistin ermordet haben. Die Verdäch­tigen konnten jahre­lang von den Sicher­heits­be­hörden unent­deckt agieren.

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Trauer­gäste